Es war wieder einmal Zeit, das Training und die Fortschritte einer Kontrolle zu unterziehen. Die Vereinsmeisterschaft 2026 schwenkt langsam auf die Zielgerade ein, und man konnte noch einmal Punkte sammeln.

Bevor es dazu aber kam, konnten wir für den UHC exemplarisch noch eine kleine Spende in Empfang nehmen. Wir sagen danke allen Pfandbonspenderinnen und Pfandbonspendern, die ihre Pfandbons im EDEKA Höhne in Jessen als Spende in die Box geworfen haben. Im Verein gibt es immer Aktionen und Events, für die diese Spenden eine willkommene Unterstützung sind. Ganz herzliches Dankeschön!
Zurück zur Vereinsmeisterschaft: Dieses Mal wurde wieder auf Scheiben aus unbekannter Entfernung geschossen. Damit das aber nicht zu langweilig wird, aus drei unterschiedlichen Schießpositionen. Dazu hat das Bauteam ein Hafermoped gebaut, um das Schießen von einem Pferderücken zu simulieren. Die nächste Position war das bekannte Schießen im Stand. Als letzte Herausforderung kam das Schießen aus einem provisorischen Jagdsitz bzw. einer Schaukel zum Einsatz.

Aus all diesen Positionen sollten die Schützinnen und Schützen jeweils Passen schießen und natürlich auch die Punkte zählen.

Angefangen haben die Jugendlichen – und diese kannten die Schaukel ja schon von ihrer Teilnahme am Archery Camp. Dort kam die Schaukel das erste Mal zum Einsatz. Und man konnte sehr gut sehen, mit wie viel Professionalität sie diese Station schon meisterten. Die anderen beiden Stationen waren dann beinahe ein Klacks. Wenn doch nur das Treffen besser funktionieren würde …
Nach den Kindern kamen dann auch die Erwachsenen auf ihre Kosten. Hafermoped? Kein Problem! Und die Linkshandschützen setzten sich dann einfach, wie aus Italo-Western gelernt, verkehrt herum auf das Hafermoped.


Die einzige Konstante, der Wechsel in den Schusspositionen, sorgte auch für etliche Lacher. Nicht immer wollten die Pfeile dorthin, wo man sie auch hinwollte. Davon konnte ein Sportfreund ein besonderes Lied singen: Erst wurde mit einem Robin-Hood-Schuss einem Pfeil die Nocke sehr aufgeweitet – ist nicht weiter schlimm, das Plastikteil lässt sich ja leicht austauschen. Bei einem weiteren Ziel gelang einem anderen Schützen noch einmal ein Robin-Hood-Schuss. Hier muss aber nicht nur die Nocke getauscht werden: Der Pfeil hat den ersten Pfeil quasi richtig gespalten – und zwar die Nocke geteilt, den Protektorring geteilt und letztlich auch den Schaft. Dieser geht damit verdient in Rente und ist leider nicht mehr zu gebrauchen …

Überall lachende Gesichter nach diesem kleinen Vergleich – was will man denn mehr?
Nebenbei wurden bei einigen Bögen noch kleinere Dinge festgestellt, die beim nächsten Training dann behoben werden sollen. So hat sich das Treffen doppelt gelohnt: Die Schützinnen und Schützen konnten ihre Ausrüstung noch einmal checken und testen, und wir konnten versuchen, Mängel aufzudecken und diese abzustellen.
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